Multiple Direktionen - Onlineportal von Stephan A. Lehrieder & Christoph Odendahl
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Das Standardwerk ber die 'Multiplen Direktionen'
Berechnung
Donnerstag, 13. Dezember 2018

Basisinformation & Berechnung

Die hier vorgestellte Direktionsmethode - "Multiple Direktionen" - erhebt den Anspruch, bisherige Systeme an Aussagekraft und Genauigkeit erheblich zu übertreffen. Publiziert wurde über diese neue Methode erstmalig im Vergleich zu den Harmonics in der astrologischen Fachzeitschrift 'Meridian' im September 1993. Eine erneute Vorstellung durch Christoph Odendahl erfolgte dort im Januar 2008. Das neue Direktionssystem - kurz "Multis" genannt - wurde von Stephan A. Lehrieder in einem 5-jährigen Intensivstudium zwischen 1964-1969 entwickelt, welches sich vorwiegend damit beschäftigte, Zahlengrößen (Lottozahlen) im Horoskop erkennen zu können.

Schon Pythagoras behauptete,
"...dass jede Zahl für sich ein lebendiges Prinzip ist, das eine bedeutungsvolle Seelenqualität besitzt, die ein fundamentales Gesetz des Lebens enthüllt".

Die gewonnenen Erkenntnisse konnten dann ebenso auf Lebensereignisse der Menschen oder Projektgründungen, Börse, Erdbeben, Tagesereignisse u. a. übertragen werden. Leider haben die Wissenschaften die Zahlen ausschließlich zu namenlosen Quantitäten reduziert.

Die Multis gehen von der Annahme aus, dass die Position eines Radix-Gestirns nicht nur in Grad und Minuten wirksam ist, sondern gerade die letzte exakte Bogensekunde eine individuelle Beziehung zum Horoskopeigner hat. Der Abstand der Position eines Radix-Gestirns vom Nullpunkt des bezogenen Tierkreiszeichens ist kein willkürlicher oder gar "zufälliger". Mit erdrückender Deutlichkeit konnten Ereignisse und Situationen zu den Geburtshoroskopen über Konstellationen bestätigt und in Beziehung gesetzt werden, die so nur mit den Multis möglich sind.


Was sind Multiple Direktionen?

Zunächst ist auf den Direktionsbegriff einzugehen. Direktionen sind ein astrologischer Sammelbegriff für zeitabhängig vorgeschobene Gestirne nach verschiedenen Direktionsschlüsseln, wie z. B. 1 Grad = 1 Jahr. Das bedeutet, dass jedes Gestirn pro Lebensjahr um 1 Grad vorgeschoben wird und aus der neuen Position zu bewerten ist.

In der astrologischen Fachzeitschrift MERIDIAN vom Mai 1993 wurde erstmals von Werner Popp auf die von Stephan A. Lehrieder entdeckte neue Direktionsmethode der Multiplen Direktionen im Vergleich zu den Harmonics aufmerksam gemacht. Viele Softwareautoren haben daraufhin dieses neue System integriert, leider oft nur in 2 Varianten, was die Nutzung dieser Direktionsmethode erheblich einschränkt. Zumindest Astroplus von Astrocontact in Linz bietet alle 5 Multi-Varianten an.

Bei den Multiplen Direktionen - kurz Multis genannt - handelt es sich um ein neues astrologisches Bewertungssystem, das durch die Vielfalt der aufgefächerten Planetenbilder eine wesentliche Bereicherung astrologischer Studien darstellt. Langfristig wird dieses System der Einstieg für die Grundlage wissenschaftlicher astrologischer Forschung sein und bisherige Abneigungen gegen die Astrologie bekehren helfen. Allein die überzeugende Wiedergabe politischer Ereignisse in den Staatenhoroskopen, zeitliche Katastrophen, wie Erdbeben, Störfälle in Atomkraftwerken oder die astrologische Problematik geklonter Lebewesen, aber auch wirtschaftliche Ereignisse wie z. B. Dollarschwankungen, Aktienkurse, usw. zwingen nach meiner Ansicht zur Aufgabe der ablehnenden Haltung gegenüber der Astrologie. Im MERIDIAN 3/94 wurde der Ausgang der Bundestagswahl zugunsten von Bundeskanzler Helmut Kohl veröffentlicht und bereits im Februar 1994 schriftlich vorausgesagt, obwohl er laut Umfrage nur 27% der Stimmen erwarten durfte. (Sein Wahlgegner hatte 47%).


Berechnung

Bei den Multis wird die Radixposition der Gestirne, des AC, MC, einer Häuserspitze oder eines anderen Sensitivpunktes zum Jahresintervall und damit zum Jahresfortschritt. Dazu ist es erforderlich, die Radixposition in einen Dezimalbruch zu verwandeln, der mit dem Ereignisalter multipliziert wird. Das Ergebnis kann dann auf verschiedene Art und Weise entweder auf die Ausgangsposition oder auf den Nullpunkt eines beherrschten Tierkreiszeichens oder auf einen Sensitivpunkt aufaddiert werden. Dadurch entstehen neue deutbare Planetenbilder, die häufig mit erdrückender Deutlichkeit das Ereignis anzeigen. Auch können sämtliche errechneten Ergebnisse auf nur einen Planeten aufaddiert werden, was diesen z. B. in seiner Häuserherrschaft bedeutungsvoller herausstellt. Eine weitere Möglichkeit ist die Erfassung der Distanz eines Gestirns von 0° Widder zur Radixposition, die ebenfalls mit dem Ereignisalter zu multiplizieren und auf die Radixposition zu addieren ist.

 

Grafik zur Berechnug (zum Vergrößern anklicken):

Beispielgrafik zur "MULTI"-Berechnung

 


Wie werden die neuen Planetenbilder der "Multiplen Direktionen" gedeutet?


Es empfiehlt sich generell Doppelhoroskope anzufertigen, das heißt innen jeweils das Radix zu belassen und in einem zweiten Außenkreis das Multi einzuzeichnen, was sich als vorteilhaft und übersichtlich erwiesen hat.

Gedeutet wird nach den bisher gültigen Deutungsregeln, wie diese z.B. aus "Kombination der Gestirneinflüsse" von Reinhold Ebertin (Ebertin-Verlag, Freiburg) vorgegeben sind. Zudem kann auf alle einschlägig bekannten guten Deutungsbücher zurückgegriffen werden, die sich bisher als bewährt durchsetzen konnten. Um die Übersichtlichkeit nicht einzuschränken, sollten nur die 5 maßgeblichen Aspekte von Konjunktionen bis Sextilen beachtet werden. Auch die Orben sollten etwa 0,2 Grad nicht überschreiten. Ungenaue Aspekte lassen darauf schließen, daß mit einem anderen Multi exaktere - oft minutengenaue - Anzeigen abzuleiten sind. Äußerst wichtig sind die Nullpunkte der Tierkreiszeichen, die bisher in der Deutung vielfach vernachlässigt wurden. Zeichenübergänge (Ingresse) signalisieren oft sensible Veränderungen im Zeitgeschehen. Besonders versuchen auch die Gestirne über Halbsummen und ein anderes bedeutsames Gestirn den eigenen beherrschten Tierkreiszeichen-Nullpunkt anzusprechen.

So genannte Achsenschneidungen, z.B. AC-Multi auf DC-Radix oder MC-Multi auf MC-Radix, leiten häufig markante Lebenswenden ein, wie vielfach beobachtet werden konnte.

 

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